Tennenbronn -  Zur dritten Auflage des „Metal-Acker“-Festivals kommen so viele Besucher wie nie und feiern gemeinsam zu wummernden Bässen und singenden Gitarren auf der Trombachhöhe. Die Organisatoren ziehen ein positives Fazit.

 

Rauch qualmt aus der Nebelmaschine, Bässe wummern aus den Boxen, die Menge grölt – die Stimmung auf dem Metal-Acker in Tennenbronn ist großartig. Rund 1200 Metal-Fans haben am Samstag den Weg auf die entlegene Wiese auf der Trombachhöhe gefunden, um zu harten Klängen und schweren Gitarren-Riffs zu feiern. Tags zuvor waren es bereits 850 Besucher. Die dritte Auflage des Musikfestivals ist so beliebt wie nie zuvor. Selbst nicht eingefleischte Metal-Fans lassen sich von der guten Stimmung und der Musik anstecken.

 

Dementsprechend zufrieden zeigt sich Simon Kaltenbacher. Der Festivalorganisator hatte vorab im SÜDKURIER-Interview den Wunsch geäußert, dass einmal 1200 Musik-Fans auf dem Acker feiern – allerdings erst in ein paar Jahren. Dass nun schon bei der dritten Auflage so viele Menschen kommen, freut den 29-Jährigen daher ganz besonders.

 

„Es ist einfach großartig. Wir haben mit einigen Besuchern gerechnet, aber dass es so viele werden, haben wir nicht erwartet.“ Auch die starke Nachfrage nach den erstmals angebotenen Campingplätzen hat die Veranstalter überrascht. „Wir haben spontan beschlossen, das zuvor abgesteckte Feld noch einmal zu erweitern“, erzählt Kaltenbacher.

 

Trotz des großen Andrangs und großen Alkoholflusses verlief der Metal-Acker absolut friedlich. „Wir hatten keinerlei Probleme“, sagt Alexander Schultheiß, Leiter des Sicherheitsdiensts, am Samstagabend. Generell seien Metal-Konzerte sehr friedliche Veranstaltungen. „Für uns sind das immer sehr angenehme Einsätze.“

 

Dass alles so reibungslos abläuft, sei aber vor allem der guten Organisationen der Veranstalter in Zusammenarbeit mit dem VW-Club und den Wurzelhexen zu verdanken. „Das was die Jungs hier auf die Beine gestellt haben, ist einfach unglaublich“, sagt Schultheiß.

 

Der Aufwand hat sich gelohnt – das sieht auch Festivalleiter Simon Kaltenbacher so: „Wenn am Samstag die ersten Töne erklingen und alles läuft, wie erhofft, dann ist das einfach das Größte.“ Noch kann er das Hochgefühl genießen, schon bald beginnen aber die Vorbereitungen auf den vierten Metal-Acker.