Für die einen sind sie der „einzig legitime Blind Guardian Nachfolger“ (Rock Hard 03/08), für die anderen die neuen Running Wild (Hammer 11/09), aber „auch wenn sich ORDEN OGAN selbst in der Tradition dieser Combos sehen, haben sie sogar noch viel mehr zu bieten!“ (Rock Hard 06/08). 

Der neuen deutschen Macht am Melodic Metal Firmament sagt man nach, eine der, wenn nicht die eigenständigste neue Band der Szene zu sein und Journalisten der größten Magazine loben die meisterhafte und einzigartige Vermischung von traditionellerem Power Metal mit folkigen und progressiven Einflüssen und einer atmosphärischen Dichte, wie sie sonst nur im Gothicrock oder bei Bands wie Savatage zu finden ist. 

Aber passt das zusammen? Durchaus! 

ORDEN OGAN avancierten spätestens mit Veröffentlichung ihrer Eigenproduktion „Testimonium A.D.“ (2004) zum größten Geheimtipp der deutschen Szene und wurden seitdem kontinuierlich mit Kritikerlob überschüttet. 

Das offizielle Label-Debüt „Vale“ veröffentlichten ORDEN OGAN im Februar 2008 über Yonah Records. In diesem Album steckte das ganze Herzblut der ambitionierten Truppe um Frontmann/Sänger /Gitarrist und Produzent Seeb. Mehr als zwei Jahre Zeit verschlang die Fertigstellung des Konzeptalbums, das von einem Andreas Marschall-Cover veredelt wurde. „Vale“ schlug hohe Wellen in Deutschland und konnte neben der bestechenden Klasse des Materials auch mit einem professionellen Videoclip („The Lords Of The Flies“) begeistern. So wundert es nicht, dass der Longplayer sämtliche Verkaufserwartung übertraf und mit diesem Überraschungserfolg war die Sensation perfekt. Top-Platzierung in den deutschen Soundchecks sowie erstklassige Kritiken untermauerten den Ausnahmestatus der Arnsberger Formation. Große Beachtung erhielten ORDEN OGAN besonders dafür, mit „Vale“ ein klischeefreies und frisches Stück traditioneller Metal-Kunst abgeliefert zu haben, das durch unverkennbare Eigenständigkeit aufhorchen ließ. Mehr noch: dieses neuartige Potpourie vereinte die Geschmäcker von Old School Metallern und Fans der neuen Generation. 

Angetrieben durch die positive Entwicklung nach „Vale“ haben ORDEN OGAN unter Hochdruck an neuen Songs gearbeitet, die nochs eine immense Steigerung zum 2008er Überraschungserfolg darstellen. Detailverliebt bis ins Letzte flirten ORDEN OGAN ganz ungeniert mit dem metallischen Erbe von Kultbands wie Running Wild („We Are Pirates!“) und Blind Guardian („Nothing Remains“). Dass ex-BG-Drummer Thomen Stauch bei letzterem auch die Drumsticks schwingt, unterstreicht diese Liebe zu traditionellen deutschen Melodic Metal Klängen. Trotzdem ist jederzeit der eigene Charakter der Band unübersehbar - zu jeder Sekunde ist dem Hörer bewusst, dass er nicht irgendeiner Kopie aufgesessen ist. 

Vielmehr schaffen es ORDEN OGAN nicht zuletzt aufgrund ihres modernen Sounds und der schon fast amerikanisch klingenden, fantastischen Produktion auf „Easton Hope“ ein noch nicht absehbares internationales Erfolgspotential zu entfalten. 

Mit „Nobody Leaves“ startet „Easton Hope“ furious und lässt mit aggressiven Gitarrenattacken und Seebs einzigartigem Gesang aufhorchen. Das anschließende „Goodbye“ baut auf einen der eingängigsten Refrains der Platte. Dann geht es mit „Easton Hope“ in eben jene Stadt, die Hauptschauplatz der Konzeptstory ist. Hier regiert epischer Bombast, gepaart mit progressiven Elementen und erneut einem grandiosen Chorus. So ließe sich das bis zum abschließenden Track „Of Downfall And Decline“ fortführen. Jeder Song hat seine eigene Identität. 11 Songs, 11 Volltreffer, Hits – Metal für die Ewigkeit.